Neues Infrastrukturzentrum für St. Urban: Investition in Sicherheit, Service und regionale Stärke

Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am Samstag der Startschuss für das neue Kommunale Infrastrukturzentrum, kurz KIS, in St. Urban gegeben. Gemeinsam mit Bürgermeister und Landtagsabgeordnetem Dietmar Rauter, Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreichen Gästen nahm Landeshauptmann Daniel Fellner den symbolischen ersten Spatenstich vor.

„Ein Spatenstich steht für Aufbruch, Zuversicht und die Bereitschaft, in die Zukunft einer Gemeinde zu investieren. Mit diesem Zentrum entsteht ein moderner Ort, der Sicherheit, Service, Regionalität und gesellschaftliches Miteinander miteinander verbindet“,

betonte Fellner.

Mehrere wichtige Einrichtungen unter einem Dach

Das neue multifunktionale und barrierefreie Gebäude wird künftig das Feuerwehrrüsthaus, einen modernen Wirtschaftshof mit Altstoffsammelstelle, einen flexibel nutzbaren Mehrzweckraum für Vereine sowie einen Bauernladen mit regional erzeugten Lebensmitteln beherbergen. Damit werden wichtige kommunale Aufgaben gebündelt und gleichzeitig neue Räume für das gesellschaftliche Leben in St. Urban geschaffen. Vereine, Landjugend und Bevölkerung erhalten einen modernen Treffpunkt, während der Bauernladen die regionale Landwirtschaft und die Versorgung mit heimischen Produkten stärkt.

„Dieses Projekt ist ein echter Leuchtturm für die Region. Es ist eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung, in die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und in die Zukunft des Ehrenamtes als unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft“,

erklärte Fellner.

Moderne Infrastruktur stärkt die Gemeinde

Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist der neue Wirtschaftshof. Von dort aus werden künftig unter anderem die Pflege der öffentlichen Infrastruktur, die Erhaltung von Straßen und Wegen sowie Einsätze nach Unwettern oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen koordiniert.

„Eine moderne und funktionierende Gemeindearbeit braucht engagierte Menschen, aber auch die entsprechenden räumlichen und technischen Voraussetzungen. Das neue Infrastrukturzentrum schafft genau diese Rahmenbedingungen und trägt wesentlich dazu bei, das Leben in St. Urban attraktiv und sicher zu gestalten“,

so Fellner.

Energieautark und für den Krisenfall gerüstet

Besonderes Augenmerk wird auf eine nachhaltige Energieversorgung und die Blackoutsicherheit gelegt. Das Gebäude wird mit einer Photovoltaikanlage, einem Stromspeicher und einem Notstromaggregat ausgestattet. Dadurch kann der Betrieb wichtiger Einrichtungen auch im Krisenfall aufrechterhalten werden.

„St. Urban wird mit diesem Zentrum klimafit und zugleich widerstandsfähiger gegenüber möglichen Krisensituationen. Energieautarkie und Blackoutsicherheit sind heute keine Zukunftsmusik mehr, sondern ein Gebot der Stunde“,

unterstrich der Landeshauptmann. Die Gesamtkosten des Kommunalen Infrastrukturzentrums belaufen sich auf rund 4,46 Millionen Euro. Das Land Kärnten unterstützt das Zukunftsprojekt mit 1,7 Millionen Euro und stellt zusätzlich ein rückzahlbares Darlehen in Höhe von 700.000 Euro bereit.